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Kategorie: Allgemein

Du aber, Daniel, verschließe diese Worte und versiegle das Buch bis zur Zeit des Endes! Viele werden darin forschen, und die Erkenntnis wird zunehmen.

Daniel 12,4

Über den geistlichen Gebrauch

Die Bibel erklärt sich oft selber. Entweder durch Gegensätze, Parallelen oder unterschiedliche Sichtweisen auf dasselbe Thema. Lernen und Staunen Sie über Gottes offenbartes Wort. Dabei ist wichtig zu beachten, dass für ein gründliches Studium und eine gesunde Lehrmeinung, jeder einzelne Vers im Zusammenhang geprüft werden muss. »Ohne Fleiß, kein Preis«, gilt seit jeher (vgl. Pred 7,27). Doch göttliche Weisheit ist der Torheit wie Licht vor der Finsternis vorzuziehen und in Bezug auf unser Leben wichtiger als Gesundheit. Mögen wir in der Bibel stets Jesus Christus entdecken und darüber hinaus viel Licht für den persönlichen Lebensweg bekommen!

Und auch hier: Der richtige Umgang mit dieser Parallelstellensammlung muss gelernt sein. Denn nicht die Parallelen – es gibt eigentlich keine Stellen, die eine Sache absolut gleich betonen – sind das interessante, sondern die unterschiedlichen Betonungen, der verschiedene Gebrauch eines Wortes, die Gegensätze und unterschiedlichen Sichtweisen. Es sind im Prinzip diejenigen Bibelstellen, die man in einem Buch oft als Vergleichsstellen aufführt. Geht man mit Sorgfalt und im Wissen an die Arbeit, dass wir die Bibel nur mit der Hilfe des Heiligen Geistes verstehen können, kann sich der Bibelleser so einen großen und von Menschen unabhängigen Schatz aneignen.

Es mag auch Stellen in dieser Sammlung geben, die zuerst einen falschen Zusammenhang nahelegen. Dies kann deshalb sein, weil die Autoren gewisse Zusammenhänge noch nicht erkannt haben oder es ist einfach ein (menschlicher) Fehler. In diesem Fall kann man leicht einen Korrekturvorschlag machen, was ausdrücklich erwünscht ist. Doch manchmal helfen gerade diese scheinbaren Widersprüche mit, den persönlichen Horizont zu erweitern.

Ein Beispiel

So wird das Wort »Welt« ganz unterschiedlich gebraucht:

»Habt nicht lieb die Welt, noch was in der Welt ist! Wenn jemand die Welt lieb hat, so ist die Liebe des Vaters nicht in ihm.« – 1. Johannes 2,15

»Denn so [sehr] hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat.« – Johannes 3,16

Im ersten Vers wird gesagt, dass wir die Welt nicht lieben sollen, weil sie böse ist. Im zweiten Vers, wird uns aufgezeigt, dass Gott die Welt geliebt hat. Dies ist ein Gegensatz, der uns zu Recht zum Nachdenken bewegt. Doch können wir darin nicht auch einfach Gottes große Retterliebe sehen?

»Gott aber beweist seine Liebe zu uns dadurch, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.« – Römer 5,8

Und können wir dadurch nicht eine differenzierte Haltung zu dieser Welt und den darin verfangenen Menschen und Christen entwickeln?

»Und erbarmt euch über die einen, wobei ihr unterscheiden sollt; andere aber rettet mit Furcht, indem ihr sie aus dem Feuer reißt, wobei ihr auch das vom Fleisch befleckte Gewand hassen sollt.« – Judas 1,22-23

Darum:

»Und passt euch nicht diesem Weltlauf an, sondern lasst euch [in eurem Wesen] verwandeln durch die Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was der gute und wohlgefällige und vollkommene Wille Gottes ist.« – Römer 12,2

Und: 

»Denn die Gnade Gottes ist erschienen, die heilbringend ist für alle Menschen; sie nimmt uns in Zucht, damit wir die Gottlosigkeit und die weltlichen Begierden verleugnen und besonnen und gerecht und gottesfürchtig leben in der jetzigen Weltzeit, indem wir die glückselige Hoffnung erwarten und die Erscheinung der Herrlichkeit des großen Gottes und unseres Retters Jesus Christus, der sich selbst für uns hingegeben hat, um uns von aller Gesetzlosigkeit zu erlösen und für sich selbst ein Volk zum besonderen Eigentum zu reinigen, das eifrig ist, gute Werke zu tun.« – Titus 2,11-14

Konnten Sie die Gedanken nachvollziehen? Jedenfalls wünsche ich Ihnen viel Freude beim Forschen und Finden!

 

 

Historisches und Rechtliches

Grundlagen dieser Parallelstellen bildet folgendes Werk, welches unter den folgenden Lizenzbedingungen steht:

»Die Schatzkammer der Schrifterkenntnis« (Treasury of Scripture Knowledge), erweitert, Version 1.2

Copyright 2010, Timothy S. Morton (www.BibleAnalyzer.com)

Alle Rechte vorbehalten

Die ursprüngliche »Treasury of Scripture Knowledge« ist gemeinfrei.

 

Diese stark verbesserte und erweiterte Ausgabe ist durch ein abgeleitetes Urheberrecht geschützt, um ihre freie und offene Verbreitung zu gewährleisten. Daher wird vom Inhaber des Urheberrechts die Erlaubnis erteilt, diesen Text

unter den folgenden Bedingungen zu verwenden,

  • Dieser Text, einschließlich aller Ergänzungen oder Verbesserungen, die am Text vorgenommen werden können, muss kostenlos verteilt werden.
  • Wenn dieser Text in irgendeiner Weise verschlüsselt oder in ein proprietäres Format gebracht wird, muss er auch separat, mit allen Ergänzungen oder Verbesserungen, in einem offenen Format von derselben Partei zur Verfügung gestellt werden (per Download ist ausreichend).
  • Der Text kann mit Artikeln gebündelt werden, die verkauft werden (CD-Rom usw.), unter der Bedingung, dass er separat, mit jeglichen Ergänzungen oder Verbesserungen, von derselben Partei in einem offenen Format frei angeboten wird (per Download ist ausreichend).
  • Dieser Copyright-Hinweis muss bei allen Distributionen enthalten sein.
  • Im Wesentlichen besagt diese Lizenz, dass der Benutzer diesen Text auf jede Art und Weise verwenden kann, die er für richtig hält, solange er den Text mit allen Ergänzungen und/oder Verbesserungen in einem offenen und leicht zugänglichen Format (txt, SQLite oder einem anderen leicht zugänglichen Format) zur Verfügung stellt und diesen Copyright-Hinweis bei jeder Weitergabe in jeglicher Form. Wenn der Benutzer diese Bedingungen nicht einhalten kann, wird keine Lizenz gewährt.

Es gibt keine ausdrückliche oder stillschweigende Garantie in Bezug auf diesen Text.

Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

Folgende Änderungen wurden beim und vor dem Import der Stellen vorgenommen:

  • Die Stellenangaben wurden mittels Suchen/Ersetzen komplett von der King-James-Version auf die Schlachter Bibel umgeschrieben.
  • Stellen, die bislang noch keine Parallelstellen hatten, wurden mit solchen ergänzt.
  • Punktuell wurden Verbesserungen vorgenommen. Auch ist geplant, dass die Stellensammlung fortlaufend korrigiert wird, um sie weiter zu verbessern.
  • Stellen wie 1. Mose 1,1 und 1. Mose 1,2 wurden zu 1. Mose 1,1-2 zusammengefasst. Ungültige oder doppelte Bibelstellen wurden entfernt.
  • Die Stichworte wurden entfernt, da diese der englischen King-James-Version entsprechen und für die deutsche Schlachter Bibel komplett neu aufgebaut werden müssten. Eine englische Online-Version mit Stichworten kann auf http://www.tsk-online.com/ eingesehen werden.
  • Die Parallelstellen wurden nach der logischen Abfolge der Bibelbücher geordnet, da dies zum schnellen Finden und Forschen eine Verbesserung darstellt.
  • Beim Import waren es 630'175 Parallelstellen.

Eine aktuelle Version kann hier heruntergeladen werden. Alle Änderungen unterliegen den gleichen Lizenzbedingungen wie oben erwähnt.

Alle Rechte vorbehalten

Copyright der Änderungen 2020-2023, Christoph J. Berger (parallelstellen.ch, parallelstellen.de, pabi.ch, gratia-mira.ch)

 


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für Webseitenentwickler

Möchten Sie, dass Ihre Webseitenbeiträge automatisch durchsucht und Bibelstellen und Bibelstellabfolgen mit der Schlachter-2000 Bibelübersetzung verlinkt werden?

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Automatisch neuen Vers laden:

Aus welchem Bibelteil:

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»Als Kontrastprogramm zum vorangegangenen Vers werden jetzt zwei Eigenschaften genannt, die Gott bei uns Menschen hoch schätzt: Langmut (Geduld) und Barmherzigkeit. Gott selbst ist auch so (2Mo 34,6-7). Der Weise betrachtet eine Kränkung nicht isoliert, sondern berücksichtigt auch die Umstände, reagiert also nicht impulsiv.  Außerdem ist er sich bewusst, dass auch er selbst im Lauf seines Lebens schon einiges falsch gemacht hat. Wahre Weisheit schafft ein Herz in uns, das gerne vergibt (Mt 18,21-22).«

Roger Liebi: Sprüche – EZRA Studienreihe, Düsseldorf (CMV-Hagedorn), 1. Auflage 2017, S. 145


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Wiedergegeben mit freundlicher Genemigung. Alle Rechte vorbehalten.
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